PicShop — VSCO für Androiden


Gute Android-Apps zu finden ist eine Qual. Mehr kann man dazu eigentlich auch nicht sagen, weshalb ich euch mit meiner irrsinnig beeindruckenden Expertise beeindrucken werde. Fangen wir einfach einmal mit einer vernünftigen Foto-App an.

Heute: PicShop.
Da unsere liebsten iOS-Freunde von VSCO Cam unheimlich verwöhnt, sind fragt man sich selbstverständlich ob es zumindest ein annähernd, äquivalentes Spielzeug auch für Androiden gibt. Ja.

Die Bearbeitungsmöglichkeiten sind superb und ausreichend, die App ist performant, es gibt schnieke Animationen und überhaupt sieht alles recht stimmig aus und erinnert auch an VSCO Cam. Die Filter orientieren sich eher an Instagram, es gibt eine Menge Rahmen — vor allem hässliche. Außerdem kann man alberne Sprechblasen hinzufügen, Meme-Bilder generieren und Ragefaces erstellen. Viel Kram, den eigentlich keiner brauchen kann. Auf meinem ollen HTC Desire läuft es etwas hakelig, aber auf neueren Telefonen sollte es keine Probleme geben.

Den ganzen Spaß gibt es für 1,95 im Play Store. Wer erst mal nur probieren möchte, kann sich auch mit der Light-Variante vergnügen.

Es folgen Beispielfotos:




How QUOTE.fm made me a better reader


(this post is in english, because it’s trendy as hell this is supposed to be read by as many people as possible)

It’s late, in fact very late, to do a QUOTE.fm review, but after using it for more than 6 Months, QUOTE.fm really starts to creep in to my online life — so here we go!

Let’s start from the top. What is this QUOTE.fm I’m talking about, and what does it do?

It’s simple: QUOTE.fm is a social network that let’s you recommend great online articles to your friends. You simply highlight a significant portion from the text you’d like to recommend, click the bookmarklet and click “Recommend”. This is the sharing part of the experience. What makes this Hamburg based startup even cooler is, it’s gonna let you follow people you entrust to provide you with great texts, articles and editorials of your interests. It’s easy, very functional and pretty as well.

Many people quickly joined because of it’s initial hype within the german blogosphere, but also their interest dropped rapidly as they tried it out. For QUOTE.fm, this was a good thing, since it’s made for a special purpose only and aims to people with great interest in reading (mostly) longer articles on the web. The noise (which it’s supposed to filter) was silenced down to a very managable degree, and since much of its content is written in english, it’s target group within the german online-world was narrowed down even more.

Initially, I also didn’t use it very much. I liked reading, but the tldr factor often came in between me, and my interest of the topic that someone took their time to write about. A habit, most of us seem to be aware of in the Internet.

But after a few months of being a member something changed.
It wasn’t the web — neither was it my very irregular use of the site.
It was me that changed. My tldr feeling got lost.

And I credit QUOTE.fm for being responsible.
The portions, of the articles I “read” got longer and longer and even more I felt the urge to really understand and read carefully, so I could be more responsible, when eventually clicking the QUOTE bookmarklet in my browser.
QUOTE.fm didn’t suck me in, like maybe facebook did. It didn’t steal my time. It rather became the backend for investing my time more usefully on the web. Reading, instead of brainless browsing now takes much more time from the time I spend online — thinking about that makes me, kind of happy and encourages me more and more to also not just blatantly push content to my blog, but really take my time to create something worth reading.

Thanks, QUOTE.fm!

You can follow me on quote.fm here: QUOTE.fm/jfassbinder

Dear @tapbot_paul


Exactly what I expected and not upset at all. Why not?
Why would I as an Android user, would want an app that is seriously great on iOS “ported” to my phone? Tweetbot takes many advantages of iOS and is optimized in a way that iOS users will get around its functions from day one.
Android apps, especially those optimized for the new UI/UX guidelines in ICS work, look and feel completely different and share just some basic similarities to iOS apps. Simply porting Tweetbot to Android would not only break your app, but also deliver a very user-unfriendly experience for Android users, wo are slowly getting used to, what Google wants them to experience, using ICS Apps, keeping in mind that the ICS marketshare is still low as fuck and of course it’s UI is still compromised by the horrible ways, phone vendors (especially Samsung) skin (break) Android.

So, what’s my point? The point is apps ≠ apps and iOS UX ≠ Android UX.
My fellow Android users should really not think that bringing every app from A to B is a good idea (even if the arguments made are mostly considered bashing one or the other system).
Tweetbot is NOT made for Android, but Carbon, for example, WILL be (just wait for it).

Yours, stupidly liberal,
Johannes

RE: Mein aktuelles Problem mit Facebook

Marcel macht sich Gedanken zu Facebook:

Wenn ich oft mit dieser Person spreche, sind ihre Updates wichtiger. Warum wird mir aber Person X jetzt angezeigt, obwohl ich seit Ewigkeiten nicht mehr mit ihr sprach? Wenn ich auf diesen Link zu einem Guardian-Artikel klicke, muss ich erst eine Facebook-App zulassen. Das passiert sonst nirgendwo im Internet, was passiert hier gerade?

…und ich stimme ihm da vollkommen zu.

Ich finde Facebook wird zu viel. Zu viel Dies, zu viel Jenes und vor Allem zu viel Alles. Facebook raubt mir einen riesigen Teil meiner Zeit. Es gibt zu viel zu sehen und doch nichts.
Das kann Twitter viel, viel besser.
Es ist weniger aufdringlich und VIEL weniger vollgeblasen mit Informationen die mich nicht interessieren oder an Aktualität verloren haben. Ich kann durch einen kurzen blick auf das Profilbild viel schneller einschätzen ob mich die gegebene Information interessiert, oder ob ich ihr vielleicht etwas mehr Beachtung schenken sollte.
Bei Facebook ist das schwierig. Alles ist unübersichtlich, unverständlich und überladen. Zwischen toten Ukrainischen Hunden, uralten Memen und “ich will das alte Facebook zurück”-Gruppen tummeln sich vereinzelt die wirklich wichtigen Informationen, welche seit neustem noch viel schwieriger zu finden sind, da ich auf einmal in der Haupt-Timeline sehe das bekannter X auf das Foto von völlig Unbekanntem Y einen Kommentar geschrieben hat, der mich höchstwahrscheinlich nicht im geringsten Interessiert, geschweige denn etwas angeht.
Alles ist ZU VIEL.
Hier sehen sie ein Symbolbild was Facebook zeigt.
“Aber was will man machen?”

…sich dort abmelden und dann via Google nach Alternativen suchen.“

Eher nicht. Warum auch. Facebook kann nämlich das, was man dort eigentlich tut, nämlich sich mit Freunden vernetzen, recht gut. Ich denke nur problematisch wird es dann, wenn man wie z.B. ich, über 600 dieser so genannten “Freunde” hat.
Und hier kommt auch mein Lösungsansatz ins Spiel:
“Als FreundIn entfernen“

Ich habe neulich angefangen Menschen aus meiner Timeline zu verbannen. Einfach so. Und mit jedem mal wurde das Zucken meiner Wimper kleiner. “Oh, aber Sie kenn ich doch noch aus der Grundschule!” Und wann hast du das letzte mal mit ihr einen Interessanten Austausch gehabt? Genau! Zur 4. Klasse. Oder auf dem elenden Volksfest deiner Heimatstadt.

Man muss kein Freund von jemandem sein um Ihm oder Ihr eine Nachricht schreiben zu können.
Man muss ja noch nicht einmal die Freundschaft kündigen. Man kann auch einfach deren Leute nonsens blockieren. Tut nicht weh, bekommt Er, Sie, Es auch nicht mit. Gewissen bleibt rein. Will man Tausende mit seinem Projekt erreichen: Seite erstellt.
Geht schnell, tut nicht weh und man geht niemanden mit dem Privaten Profil von FuckThis INC. auf den Sack.
Nur weil man nicht jeden Trottel als Freund annimmt (jaja, ich muss reden) ist man ein asoziales Arschloch.

Das löst zwar alles nicht das Problem, von dem Marcel oder ich sprechen, hilft aber sicherlich den Gesamtaufwand den man selbst in “mal eben Facebook Checken” aufbringt zu vermindern und macht den ganzen Krempel (hoffentlich) weniger konfus.

Schlauer ist da Path. Eine App, wirklich abgestimmt darauf, mit den 150 Menschen die wirklich wichtig sind, sein Leben zu teilen.
Leider nur ein Konzept, was als solches schlecht funktioniert wenn die Eltern gerade so Lust haben sich bei Facebook anzumelden (was ja an sich VIEL verwirrender ist als Path).

Ich spielte inzwischen schon öfter mit dem Gedanken wie es denn wäre sich von Facebook zu trennen. Aber das wäre für mich, wie jeder Technologie den Rücken zuzukehren.

Yada, yada schalala. Facebook ist nicht das Ende der Fahnenstange und man kann sich das Leben selbst schwerer machen als es ist. Und ich “lösche” jetzt weiter Freunde. (Mal sehen wann DAS ein Ende hat)

Beneath a Steel Sky für iOS

Sometimes all it takes to brighten up a dystopic future is a sense of humor. 1994’s Beneath a Steel Sky from Revolution Software took place in a somewhat cliche, gritty cyberpunk world — oppressed citizens kept in check by a Big Brother-style government, that sort of thing — but managed to feel different by not taking itself too seriously. It’s the kind of game where the main character is named Robert Foster because he was found in the Australian outback beside a can of Foster’s beer, and where your only companion is a smart-ass robot named Joey.

Eines der Großartigsten P+C-Adventures die ich je spielen durfte, als iOS Version und Freeware für den PC. Empfehlung!