re:publica 2012 — Flaschendrehen und Planlosigkeit


Über einzelne Tage zu bloggen hat sich nicht als sinnvoll bewährt, oder war einfach zu anstrengend. Wenn nicht auch einfach unmöglich. Jeden einzelnen tollen oder beschissenen Moment im Blog festzuhalten hätte nur dazu geführt das ich die restlichen großen Momente verpasst hätte. Eine Schande, bedenkt man wie unheimlich wohl ich mich in Berlin fühlte. Überraschend. Ich mag Berlin selbst, nicht besonders. Vielleicht war es nur der Mikrokosmos der re:publica der für 3 Tage zu meinem Berlin wurde.

Dagegen hätte ich prinzipiell nichts, denn die RP hat meine positiven Erwartungen weitestgehend erfüllt und Negativen punkte ausreichend bedient.

Ich ging nie davon aus das die RP eine durch und durch erhellende Veranstaltung ist. Viel mehr ein großes get-together. Milena meinte auch “Klassentreffen”. Das sage ich allerdings nicht so gern, da meine Klassentreff-Erfahrungen immer gruselig waren (das eine mal hat bei weitem gereicht). Angenehmerweise, blieben auch die meisten “awkward-Momente” aus. Soll heißen, dass dieses unangenehme Aufeinandertreffen von Menschen, die sich unter 140 Zeichen witziger fanden, nie wirklich stattfand.
Viel mehr war es großartig ungezwungen und angenehm an allen Ecken. Ich erzähle hier niemandem etwas neues, wenn ich sage, dass das Kennenlernen dieser Netzmenschen etwas ganz sehr Schönes ist. Wenn es dazu dann auch noch so wunderbar funktioniert, dann wird es zu etwas großartigem. Es gibt einfach nichts besseres als neue Menschen kennenzulernen, egal wie gut es mit den “alten” funktioniert. Milenas Brüste.


Das einzige was gezwungen ist, ist das Besuchen der Talks, denn wenn man 13 Uhr schon das erste Bier mit den #gammelbloggern trinkt und sich die Sonne auf den Bauch und das leicht zermattete Gehirn scheinen lässt, fällt es einem schnell schwer die teils etwas schwerfälligen Sessions zu besuchen. Gesetz dem Fall, man ist überhaupt früh genug aufgestanden, wenn der Vorabend wie immer in einem kleinen Gelage geendet ist, welches von [Aussteller/PartnerXY] an zwei Tagen mit großartig viel Freibier ausgestattet wurde.

Wie ich schon sagte: Die re:publica war für mich eher ein Urlaub, als eine (Fort-)Bildungsreise.
Deswegen danke ich:

Joost, Paul, Marcel, Flo, Heike, Milena, David, Katrin, Alex, Nina, Thang, Matze… und, und, und… (Ich vergesse sowieso viele, also sorry… ihr seid alle großartig <3 )
Ihr habt die rp12 erst zu dem gemacht was sie ist und ich freue mich schon abartigst, euch alle bald wieder zu sehen und oder zu besuchen.

Prost!

re:publica tag 1

— 10.00 —
So. Act!on.
Sagt man so.

— 10.30 —
Ein Mensch von der Regierung sagt Dinge und wird von den Leuten verarscht, die noch genug nerven haben sitzen zu bleiben.

— 10.45 —
Wechsel auf Stage 2 >:/
Schauen jetzt das hier.
Überall GEMAfreie Musik.

— 11.19 —
Man hätte Bullshit-Bingo mitnehmen sollen.

— 15.04 —
Wir haben wifi. Halle 1 ist der shit!

Paul Miller is leaving the internet for a year

Passend zum re-publika Auftakt. DAS wird äußerst interessant:

GOODBYE INTERNET!!!!!

— Paul Miller (@futurepaul) May 1, 2012


In my wild fantasies, leaving the internet will make me better with my time, vastly more creative, a better friend, a better son and brother… a better Paul. In reality, I’ll still be the same person, just with a huge professional and personal handicap.

Mehr Erklärungen gibt es im passenden Artikel auf The Verge.

Quote — My Dog Just Schooled Me on the Simple Lesson of Obstacles

[Headline is being processed right now]

»Don’t over-think it and whatever you do, make a damn decision!«

Johannes Gemürr recommended this article from bobbyonboard.com

Pathétique Label Night — Dresden


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